Verfügbarkeit ist der Anteil, zu dem ein System oder Bauteil betriebsbereit und - wenn gefordert - einsatzbereit ist.
Bei der Berechnung der Verfügbarkeit werden neben der Zuverlässigkeit der Komponenten und der Reparaturzeiten auch logistische Aspekte einbezogen. Die Verbesserung der Verfügbarkeit einer Anlage läßt sich ohne Konzeptänderungen gewöhnlich durch finanziellen Aufwand erreichen.
Eine Optimierung der Verfügbarkeit wird über eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erreicht. Um die Wirtschaftlichkeit von Produkten zu vergleichen, werden die Lebenszykluskosten, LCC berechnet.
Die Lebenszykluskosten LCC setzen sich wie folgt zusammen:
Die zeitabhängigen Kosten werden über die geplante Lebensdauer der betrachteten Einheit akkumuliert.
| Symbol | Bezeichnung | Bestandteile | |
| A | Anschaffungskosten |
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| B | Betriebskosten |
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| W | Wartungskosten (geplante und ungeplante Wartungen) |
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| R | Kosten für Wiederaufbereitung bzw. Verschrottung |
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Die Berechnung der Lebenszykluskosten dient als Vergleichsmaßstab für Produktvarianten in der Entwicklung. Außerdem sind die Lebenszykluskosten (LCC) ein Verkaufsargument.
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