R A M S - Übersicht
Die Sicherung der Qualität und der Zuverlässigkeit komplexer Systeme erfordert eine Reihe von Aktivitäten, die von allen Beteiligten durchgeführt werden müssen.
Mit Software von Isograph versetzen Sie sich in die Lage, Analysen zu den verschiedenen Verfahren zu erstellen und somit nachvollziehbare Ergebnisse zu erlangen.
R - Zuverlässigkeit
Mit Zuverlässigkeit bezeichnet man das Vermögen eines Gerätes oder einer Anlage, im Rahmen der geplanten Lebensdauer die vom Hersteller vorgesehene Leistung ohne Ausfall zu erbringen.
Die Zuverlässigkeit hängt in starkem Maße von der Qualität seiner Einzelkomponenten und der Art ihrer Zusammenwirkung ab. Daneben spielen die Arbeits- und Umweltbedingungen (Schmutz, Temperatur) sowie die Handhabung durch den Anwender eine entscheidende Rolle.
Wenn Sie bei Zuverlässigkeit neu sind, ist es nützlich, die Argumentation zu verstehen, die sich hinter der Durchführung von Zuverlässigkeits-Analysen und -Vorhersagen verbirgt. Wenn Sie ein langfristiger Zuverlässigkeit Experte sind, ist es vieleicht nützlich, an den Wert der Zuverlässigkeit erinnert zu werden.Darum glauben wir, dass es wichtig ist, diese Schlüsselfragen zu beantworten:
- Was versteht man unter Zuverlässigkeit?
- Warum ist Zuverlässigkeit unerlässlich?
- Was ist eine Zuverlässigkeitsvorhersage?
- Was versteht man unter Zuverlässigkeitsmodellen?
- Was ist MIL-HDBK-217, Telcordia TR/SR-332, 217Plus?
- Wie unterscheiden sich die verschiedenen Modelle?
- Welche anderen Zuverlässigkeitstechniken gibt es (FMECA, FBA)?
- Wie verbessern die Zuverlässigkietstechniken Ihre Produkte?
Hoffentlich können wir Ihnen inhaltsvolle Antworten auf diese Fragen anbieten, sowie Lösungen Ihrer Interessen an Zuverlässigkeit.
A - Verfügbarkeit
Die Verfügbarkeit eines technischen Systems ist die Wahrscheinlichkeit oder das Maß, dass das System bestimmte Anforderungen zu bzw. innerhalb eines vereinbarten Zeitrahmens erfüllt, und ist somit eine Eigenschaft des Systems. Sie ist ein Qualitätskriterium/Kennzahl eines Systems.
Verfügbarkeit = (Gesamtzeit - Gesamtausfallzeit) / Gesamtzeit
M - Instandhaltung - Wartung
Unter Instandhaltung versteht man die Durchführung aller Maßnahmen, welche nötig sind, um die Funktionsfähigkeit von technischen Einrichtungen innerhalb der vom Hersteller vorgesehenen Leistungsbereiche zu gewährleisten. In der Praxis unterscheidet man dabei folgende Maßnahmen:
- Inspektion: Kontrolle wichtiger Maschinenelemente auf ihre Abnützung (Beispiel: Kontrolle der Kohlebürsten).
- Wartung: Ersatz von Verschleißteilen (Beispiel: Ersatz von Kohlebürsten, Schmiermittel)
- Instandsetzung: Reparatur von defekten Teilen (Beispiel: defektes Lager ersetzen)
Ein Instandhaltungskonzept muss sowohl die Aspekte des Herstellers als auch jene des Benutzers eines Geräts oder einer Anlage berücksichtigen.
S - Technische Sicherheit
Die Sicherheit ist Eigenschaft eines Systems, weder Menschen, Sachen noch Umwelt zu gefährden. Zwei Bereiche müssen dabei unterschieden werden:
- Sicherheit, wenn das System korrekt funktioniert und betrieben wird
- Sicherheit, wenn ein Teil oder das Ganze ausgefallen ist